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Jeder ist ein Teil des Ganzen

Der Text 'Kurz gesagt' gefolgt von einer Sprechblase
Wohngemeinschaften

Eine Wohngemeinschaft (WG) eignet sich für Menschen, die nicht alleine wohnen wollen, aber selbstständig ihren Tagesablauf planen können. Den Morgen vor der Arbeit sowie die Abendstunden organisieren sie für sich selbst. Dazu gehören zum Beispiel alleine aufstehen, frühstücken, pünktlich zur Arbeit gehen, das Abendessen zubereiten oder die Freizeit gestalten. Nachts sind die WGs ohne Betreuung.

Die Bewohner sind in der Regel berufstätig oder befinden sich in einer Ausbildung. In einer WG leben auch Menschen im Seniorenalter. Für sie beginnt die unterstützende Betreuung bereits in den Morgenstunden.

Wenn Sie möchten, lernen Sie, einen eigenen Haushalt zu führen, um vielleicht später in eine eigene Wohnung zu ziehen. Die Betreuer begleiten alle notwendigen Aufgaben, die ein gemeinsamer Haushalt mit sich bringt, und unterstützen Sie, wo nötig, bei persönlichen Belangen. Das beinhaltet auch die Vereinbarung von Terminen, Begleitung zu Ärzten, Hilfestellung bei der monatlichen Einteilung des Geldes und bei der Führung der gemeinsamen Haushaltskasse.

Sie lernen durch das Leben in einer Gemeinschaft, eigene Ansprüche zu formulieren und anzusprechen. Sie können über persönliche Probleme mit anderen sprechen und werden im Umgang mit Konflikten durch WG-Betreuer unterstützt.

In der WG gibt es gemeinsame Aktivitäten, z. B. Ausflüge an freien Tagen, gemeinsames Kochen und Essen oder kleinere Unternehmungen an einem Tag des Wochenendes. Ihre individuellen Wünsche werden immer mitbedacht. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Die WG-Betreuer helfen Ihnen bei der Organisation Ihrer Freizeitgestaltung oder bei der Vorbereitung von Feiern und Festen.