Behindertenwerkstatt, Werkstatt für Menschen mit Behinderungen - oder etwas ganz anderes? Was passt zu uns?
30. Juli 2026
Das Wort „Behindertenwerkstatt“ - darf man es noch benutzen?
In diesem Text geht es um das Wort „Behindertenwerkstatt“.
Viele Menschen benutzen dieses Wort.
Mosaik-Berlin benutzt das Wort nicht als normalen Namen.
Das Wort stellt die Behinderung in den Vordergrund.
Die Menschen und ihre Arbeit sind genauso wichtig.
Der gesetzliche Name ist: Werkstatt für behinderte Menschen.
Das ist ein langer Name. Viele sagen kurz: Werkstatt.
Menschen mögen verschiedene Wörter.
Einige sagen: Ich bin ein behinderter Mensch.
Andere sagen: Ich bin ein Mensch mit Behinderungen.
Das ist ihre eigene Entscheidung.
Menschen sollen selbst sagen können:
So möchte ich genannt werden.
Eine Behinderung entsteht auch durch Barrieren.
Eine Treppe kann eine Barriere sein.
Ein schwieriger Text kann eine Barriere sein.
Schwere Texte können eine Barriere sein.
Auch Vor-urteile können Menschen behindern.
In den Werkstätten arbeiten Menschen in vielen Berufen.
Zum Beispiel in der Küche, in der Wäscherei, im Garten oder im Büro.
Sie lernen neue Aufgaben.
Sie übernehmen Verant-wortung.
Ein neuer Name kann helfen.
Er kann neue Bilder zeigen.
Aber ein neuer Name löst nicht alle Fragen.
Wichtig sind auch gute Arbeits-plätze und faire Bezahlung.
Menschen brauchen mehr Wahl-Möglichkeiten.
Zum Beispiel bei ihrem Arbeits-Platz.
Mosaik-Berlin hat im Jahr 2019 seinen Namen geändert.
Das Wort „Werkstätten“ steht nicht mehr im Namen.
Und es wird bei Mosaik von "Menschen mit Behinderungen" gesprochen.
Beschäftigte hatten sich das gewünscht.
Mosaik-Berlin zeigt damit: Menschen sind mehr als ihre Behinderung.
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