„Menschenrechte sind nicht verhandelbar" – Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Berlin
11. Mai 2026
Am 5. Mai 2026 gab es eine große Demo in Berlin.
Die Demo ging vom Brandenburger Tor bis zum Roten Rathaus.
Es war der Europäische Protest-tag für Menschen mit Behinderung.
Das Motto war: Menschen-rechte sind nicht verhandelbar.
Nach Angaben der Verbände kamen etwa 6.000 Menschen.
Viele Menschen führen im Roll·stuhl oder gingen mit Hilfs·mitteln.
Am Aufzug der U-Bahn am Brandenburger Tor gab es Probleme.
Viele mussten lange warten.
Barriere-freiheit ist oft nur auf dem Papier da.
Auf der Bühne sprach Bärbel Reichelt.
Sie kämpft seit 50 Jahren für Barriere-freiheit.
Sie bekam einen Preis für ihr großes Engagement.
Sie sagte: Im Grund-gesetz stehen unsere Rechte.
Die Politik muss diese Rechte endlich ernst nehmen.
Viele bekannte Aktivisten waren da.
Zum Beispiel Raúl Krauthausen, Sabrina Lorenz und Marcus Graupner.
Sie sagen: Das neue Gesetz zur Gleich-stellung ist sehr schlecht.
Es verstärkt Barrieren statt sie ab-zu-bauen.
Inklusion ist ein Menschen-recht, kein Geschenk.
Auch Politiker und Politikerinnen waren auf der Bühne.
Sie kamen von Grünen, SPD und Linken.
Sie sagten: Wir wollen das Gesetz im Bundes-tag ändern.
Wir wollen mehr Barriere-freiheit in Ämtern und Firmen.
Die Gruppe Starke Frauen von der Lebens-hilfe las ein Gedicht vor.
Sie erzählten, wie Frauen mit Behinderung klein gemacht werden.
Am Ende sagten sie: Damit ist Schluss. Wir zeigen uns, wir reden mit.
Zum Schluss stiegen viele Ballons auf.
Die Menschen wollen im nächsten Jahr wieder-kommen.
Sie wollen, dass Inklusion und Barriere-freiheit in Deutschland besser werden.
Über den Autor
Thomas Hocke schreibt schon sehr lange:
Kurzgeschichten, die gedruckt wurden.
Politische Texte mit einem eigenen Blog.
Seit 2025 abeitet er in der Öffentlichkeits-arbeit von Mosaik.
Er schreibt vor allem für das Blog von Mosaik.
Es heißt "MoMaPlus" (Mosaik Magazin Plus).
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