Was ist unsere Arbeit in der Werkstatt wert?
15. August 2026
Was ist das Thema?
Werkstattlohn: Zu wenig Geld für gute Arbeit?
Jennifer Grabowski und Anna Kühnelt arbeiten in der Werkstatt Kreuzberg bei Mosaik-Berlin.
Sie haben über ihren Lohn gesprochen.
Das Gespräch war im Juli 2026.
Es war in der Lichtfabrik an der Regina-Jonas-Straße.
Warum ist das wichtig?
Weil über den Werkstattlohn viel diskutiert wird.
Jennifer und Anna machen jeden Tag wichtige Arbeit.
Sie kochen, spülen und räumen Besteck ein.
Sie montieren Teile für Firmen.
Das sind echte Produkte für echte Kunden.
Beschäftigte in Werkstätten bekommen im Durschnitt 233 Euro im Monat.
Das sind weniger als 3 Euro pro Stunde.
Der Mindest-Lohn in Deutschland ist 13,90 Euro pro Stunde.
Jenny sagt: „Das wäre schon besser.
Arbeit soll auch Wert-schätzung zeigen."
Der Lohn wird in Gesprächen mit der Gruppen-Leitung erklärt.
Die Lohn-Zettel gehen dann an Betreuerinnen oder Eltern.
Beide wollen jetzt genauer nach-fragen.
Beide bekommen außerdem Geld vom Staat.
Das heißt Grund-sicherung.
Ein Teil vom Werkstattlohn wird davon abgezogen.
Das Mittag-Essen bezahlt der Staat aber vollständig.
Jenny und Anna finden es nicht fair, dass noch etwas abgezogen wird.
Sie wollen genauer verstehen, wie viel am Ende bleibt.
Über den Autor
Thomas Hocke schreibt schon sehr lange:
Kurzgeschichten, die gedruckt wurden.
Politische Texte mit einem eigenen Blog.
Seit 2025 abeitet er in der Öffentlichkeits-arbeit von Mosaik.
Er schreibt vor allem für das Blog von Mosaik.
Es heißt "MoMaPlus" (Mosaik Magazin Plus).
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