Licht aus, Film ab: Am 22. September machten sich Werkstattbeschäftigte und Mitarbeitende der Betriebsstätte Mitte gemeinsam auf den Weg ins nahegelegene Kino International. An diesem Vormittag öffnete das Kino an der Karl-Marx-Allee exklusiv für das Mosaik-Team.
Der Grund für den besonderen Kinobesuch saß mitten im Publikum: Ferdinand Kuner, Werkstattbeschäftigter aus der Betriebsstätte Mitte, spielt in der neuen Kinokomödie „Das gewisse Etwas“ von Constantin Film mit. Bei Mosaik arbeitet er im Versandbereich. Außerdem ist er auf einem Außenarbeitsplatz in einer Kita tätig.
Auch Kolleginnen von seinem Außenarbeitsplatz kamen zur Vorstellung. Sie gehörten damit zu den über 250 Kinobesuchern, die diesen besonderen Moment gemeinsam mit ihm erlebten.
Im Film verstecken sich zwei Juwelenräuber, gespielt von Max von der Groeben und Florian Lukas, im Reisebus einer Wohngemeinschaft von Menschen mit Behinderungen. Die Gruppe ist gerade auf dem Weg in den Sommerurlaub in den Bergen.
Für die Dreharbeiten wurde Ferdinand Kuner mehrere Wochen von seiner Arbeit bei Mosaik freigestellt. Seine Kolleginnen und Kollegen begleiteten seinen Weg aufmerksam, fieberten mit und unterstützten ihn auch bei der Premierentour durch Deutschland.
Nun kam der Film dorthin, wo viele diesen Weg von Anfang an mitverfolgt hatten: zu seinen Kolleginnen und Kollegen. Bevor es losging, gab Ferdinand Kuner ein kurzes Interview und erzählte von seinen Erfahrungen beim Dreh.
Auch zwei seiner Schauspielkollegen waren extra ins Kino International gekommen: Linn Bade und Florian Lukas. Für Florian Lukas war der Besuch zugleich eine Rückkehr in „das Kino seiner Jugend“. Besonders freue ihn, „wenn Filme Menschen zusammenbringen“.
Und genau das war an diesem Vormittag zu spüren. Gemeinsam lachen, mitfiebern und natürlich besonders laut klatschen, wenn Ferdinand Kuner auf der Leinwand erschien. Bei Popcorn und bester Stimmung wurde aus einer Filmvorführung ein gemeinsames Erlebnis.
Vielen Dank an Thore Horch, das Team vom Kino International und an Standortleiterin Ilka Schramm, die diesen besonderen Kinobesuch möglich gemacht haben.
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