Zertifikat und Unterlagen auf dem Büro-Schreibtisch

Das Validierungs-Gesetz: Neue Chancen für Menschen in Werkstätten

22. März 2026

Was ist das Validierungs-Gesetz?

Das Validierungs-Gesetz ist Teil eines neuen Gesetzes.

Es geht darum, berufliche Fähigkeiten anerkennen zu lassen.

Ein Mensch kann also zeigen:

Das kann ich in meinem Beruf.

Auch wenn kein Abschluss da ist.

Das Ziel ist:

Berufs-Erfahrung soll sichtbar werden.

Und Menschen sollen bessere Chancen im Arbeits-Leben bekommen.

 

Wie läuft das Verfahren ab?

Das Verfahren hat 4 Schritte:

  • Beratung
  • Antrag
  • Prüfung
  • Bewertung

Am Ende bekommt der Mensch ein Dokument.

Das Dokument zeigt, was er beruflich kann.

 

Für wen ist das Gesetz gedacht?

Das Gesetz ist für Menschen ohne Berufs-Abschluss.

Zum Beispiel für Menschen mit viel Berufs-Erfahrung.

Oder für Menschen, die lange in einem Beruf gearbeitet haben.

Es gelten aber Regeln:

  • Der Mensch muss mindestens 25 Jahre alt sein.
  • Der Mensch muss genug Berufs-Erfahrung haben.
  • Der Wohnsitz muss in Deutschland sein oder ein Teil der Berufs-Erfahrung muss in Deutschland gemacht worden sein.

     

Ist das ein Berufs-Abschluss?

Nein.

Die Validierung ist kein Berufs-Abschluss.

Man bekommt also keinen Gesellen-Brief.

Und keinen Fach-Arbeiter-Brief.

Aber:

Das Ergebnis ist trotzdem wichtig.

Es kann bei Bewerbungen helfen.

Und es kann neue Wege im Berufs-Leben öffnen.

 

Wie ist die Lage in Berlin?

In Berlin läuft das Verfahren schon.

Seit dem 1. Januar 2025 können Anträge gestellt werden.

Zuständig sind meist die Industrie- und Handels-Kammer oder die Handwerks-Kammer.

Es gibt also schon erste Anlauf-Stellen in Berlin.

Dort können Menschen Fragen stellen und sich beraten lassen.

 

Was kostet das Verfahren?

Das Verfahren kostet Geld.

Die Höhe ist verschieden.

Sie hängt davon ab, wie aufwendig das Verfahren ist.

Bei der IHK Berlin kann das Verfahren ungefähr zwischen 550 Euro und 1.950 Euro kosten.

Die Kosten müssen im Moment oft selbst bezahlt werden.

Oder der Arbeit-Geber bezahlt sie.

Manchmal kann auch die Agentur für Arbeit helfen.

 

Warum ist das für Werkstätten wichtig?

Das Gesetz ist auch für Menschen in Werkstätten wichtig.

Denn auch Arbeit in einer Werkstatt kann als Berufs-Erfahrung zählen.

Das ist neu.

Früher wurden Zeiten in Werkstätten oft nicht so gesehen.

Jetzt kann diese Arbeit besser anerkannt werden.

Das ist ein wichtiger Schritt.

Denn so kann sicht-barer werden, was Menschen in Werkstätten können.

 

Wie ist die Lage für Werkstätten in Berlin?

In Berlin gibt es schon erste Erfahrungen.

In einer Berliner Werkstatt gab es schon erste Prüfungen.

Dabei wurde gezeigt:

Das Verfahren kann auch für Menschen mit Behinderungen funktionieren.

Außerdem arbeiten Werkstätten und Kammern in Berlin zusammen.

Sie wollen dafür sorgen, dass das Verfahren barriere-arm ist.

 

Fazit

Das Validierungs-Gesetz kann neue Chancen bringen.

Es kann zeigen, was ein Mensch beruflich kann.

Auch ohne Berufs-Abschluss.

Für Menschen in Werkstätten kann das besonders wichtig sein.

Denn ihre Arbeit und ihre Erfahrung werden dadurch sicht-barer.

Das kann Mut machen.

Und es kann neue Wege in Arbeit öffnen.

Über den Autor

Thomas Hocke schreibt seit vielen Jahren und veröffentlicht Texte in einem privaten Blog über Politik und Kultur. 
Er arbeitet in der Öffentlichkeits-Arbeit von Mosaik und erzählt gern Geschichten aus dem Alltag.

Haben Sie Fragen?

Kontaktieren Sie uns gern!

Alexandra Lange

Leitung Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

0177 68 10 729
presse@mosaik-berlin.de

Portrait